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  • Das Qualifizierungschancengesetz fördert die Weiterbildung von Mitarbeitern in Unternehmen bis zum Berufsabschluss!
  • Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer ist in 4 Teilqualifikationen organisiert 
    Die TQs beinhalten 3.440 Unterichtseinheiten und 1.120 Praktikumsstunden. Die Ausbildung dauert, einschließlich Urlaub, 130 Wochen oder etwa 30 Monate.
  • Ausildungsinhalte:
    TQ 1:
    Bauteile manuell und mit einfachen maschinellen Fertigungsverfahren herstellen
    TQ 2: Fügen von Bauteilen zu Baugruppen 
    TQ 3: Bauteile durch Spanen an Werkzeugmaschinen herstellen
    TQ 4: Fertigungsauftrag durchführen
    TQ 5: Rechnergestützte Fertigung Planen und Organisieren
    TQ 6: Bauteile an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen herstellen
    TQ 7: Prozesse in der Einzelfertigung organisieren, durchführen und dokumentieren
    TQ 8: Prozesse in der Serienfertigung organisieren, durchführen und dokumentieren
  • Prüfungen:
    Die TQs enden mit einer internen Kompetenzprüfung, deren bestehen Vorausetzung für die nächste TQ ist. Das Bestehen der TQ 2 und 4 sind Voraussetzung für die Zulassung zur GAP I und II.
    Nach der 2. TQ findet der erste Teil der gestreckten Abschlussprüfung (GAP I) vor der IHK statt.
    Nach der 4. TQ findet die GAP II vor der IHK statt, mit deren bestehen der Facharbeiterbrief zum Zerspanungsmechaniker verbunden ist.
  • Förderung:
    Die Ausbildung wird bei entsprechenden Voraussetzungen im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes nach §81/82 SGB III mit bis zu 100% der Weiterbildungskosten von der Agentur für Arbeit gefördert. Auch das Arbeitsentgelt kann mit Arbeitsentgeltzuschuss bis zu 100 % (inkl. AG-Anteil zur Sozialversicherung) gefördert werden. Neben den persönlichen Voraussetzungen des Mitarbeiters ist ein unbefristetes Arbeitsverhältnis für den Mitarbeiter notwendig.